
Education Toolkit: 18 Vermittlungsmethoden für Museen und Kulturerbe
Von|MeDA (Museum Education Development Association)
In ihrem Vorwort erklärt die Autorin Aldje, warum sie dieses Handbuch erstellt hat. Museumspädagogen auf der ganzen Welt setzen ihr Fachwissen und pädagogische Methoden leidenschaftlich ein, um Museen bekannter zu machen. Die meisten haben schon von Führungen und Schatzsuchen gehört, aber es gibt noch so viel mehr zu planen! Für Pädagogen in Museen oder Kulturerbe-Einrichtungen sowie für Nachwuchskräfte in diesem Bereich ist dieses Toolkit wie eine helfende Hand. Es enthält eine Vielzahl von Vermittlungsmethoden und praktischen Erfahrungen, die bei Bedarf sofort eingesetzt werden können.
Für den Unterricht von Studenten an der Reinwardt Academy in den Niederlanden musste ich eine breite Palette an pädagogischen Vermittlungsmethoden zusammenstellen. Ich suchte in verschiedenen Publikationen, stellte jedoch fest, dass es zwar unzählige Veröffentlichungen über Führungen gibt, die Literatur zu anderen museumspädagogischen Methoden jedoch spärlich gesät ist. Es scheint, dass Museumspädagogen eher Macher als Autoren sind...
Aus diesem Grund habe ich dieses Handbuch zusammengestellt und möchte es mit meinen Kollegen teilen. Das Handbuch beschreibt 18 Methoden in loser Reihenfolge, die sich teilweise überschneiden und meist in Kombination verwendet werden. Ich beschreibe sie als „Rezepte“ oder Menüs für die Vermittlung, inspiriert von den Rezeptkarten in meinem örtlichen Supermarkt.
Egal, ob Sie die Rezepte im großen Stil oder eher unauffällig umsetzen, ob Sie akribisch vorgehen oder pragmatische Kompromisse eingehen, oder ob Sie Methoden anwenden, an die ich gar nicht gedacht habe – die Möglichkeiten sind vielfältig. Jeder Museumspädagoge hat seinen eigenen Stil und Ansatz, also nutzen Sie dieses Handbuch ganz nach Ihren Wünschen!
Struktur Im ersten Abschnitt jeder Vermittlungsmethode erkläre ich, wie sie eingesetzt werden kann – als wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung neuer Bildungsprogramme und als Weg zur Erreichung der Programmziele. Anschließend werden die Merkmale jeder Methode erläutert, was bei der Auswahl der geeigneten pädagogischen Methode hilft. Darauf folgen die „Rezeptkarten“ für jede Methode. Dieses Toolkit erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; es gibt sicherlich noch viele weitere wertvolle Methoden, und ich freue mich über Rückmeldungen zu effektiven Ansätzen und Beispielen. Viel Erfolg! Ich hoffe, Sie haben genauso viel Freude daran, diese Methoden in Ihrer eigenen Arbeit auszuprobieren!







